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Richtig googeln

Google verfügt über viele Möglichkeiten, die den meisten Nutzern nicht bekannt sind, die aber die Suchergebnisse wesentlich verbessern können. Vor allem sogenannte Codecs können die Ergebnisse verfeinern und erfordern nicht viel Aufwand. Um Codecs zu nutzen, werden sie einfach zusammen mit den Suchwörtern in die Suchleiste eingegeben.

Am bekanntesten dürften Anführungszeichen sein. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Zitate suchen. Sie müssen den Teil, der wortgetreu gefunden werden soll, einschließen. Eine Tilde (~) sucht auch nach verwandten Suchwörtern. Ein Minus (-) vor dem Suchbegriff sorgt dafür, dass keine Ergebnisse angezeigt werden, in denen dieser Begriff enthalten ist. Wichtig bei allen Codecs ist, dass das Wort ohne Leerzeichen hinter ihm stehen muss. Also in etwa so: –Googlen. Die Funktion intitle: beschränkt die Suchergebnisse auf alle Seiten, in denen das Suchwort im Titel steht. Soll nur eine einzige Webseite durchsucht werden, wird der Codec Site: benötigt. Hieran wird die Internetadresse und das Suchwort angefügt. Ein Beispiel wäre: site:internetfrau.de Sicherheit. Die durchsuchte Seite ist hier internetfrau.de und das Suchwort ist Sicherheit. Filetype: beschränkt die Suche auf bestimmte Dateien. Hierfür muss die charakteristische Endung (wie .pdf oder .doc) eingegebene werden. Auch hier schließt das Suchwort daran an. Sollen die Sucherergebnisse zeitlich eingeschränkt werden, gelingt dies mit zwei Punkten zwischen den Daten (Bsp.: 2000..2012).
Zusätzlich lässt sich das kleine Suchfeld für zahlreiche einfache Aufgaben nutzen. Ein define: vor dem Wort sucht nach Definitionen. Einfache Rechenaufgaben führt Google ebenfalls aus, wenn sie in die Suchleiste eingegeben werden (Bsp.: 2+2). Um Währungskurse werden so ebenfalls angezeigt. Gibt der Nutzer beispielsweise „Dollar in Euro“ ein, ist der erste Treffer der aktuelle Kurs. Gleiches gilt für Maße und Gewichtsangaben.
Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Google die Reihenfolge der Suchergebnisse bei der Eingabe beachtet. Deswegen sollten wichtigere Begriffe immer vorne stehen. Außerdem zeigt Google nur Seiten an, die alle Begriffe enthalten. Bei optionalen Begriffen, hilft or zwischen den Wörtern weiter. Die „zusätzlichen Optionen“ können zusätzlich dabei helfen, die Suche einzugrenzen.