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Welches ist der beste Browser?

Internet Explorer, Mozilla Firefox, Chrome, Safari und Opera – viele Browser buhlen heute um die Gunst ihrer Nutzer. Da fällt die Entscheidung schwer, welches Programm installiert werden soll, zumal sich die Geister gerade in dieser Frage scheiden. Dies ist nicht verwunderlich, da der Browsermarkt ohnehin seit Jahren schwer umkämpft ist.

Begonnen hat diese Entwicklung 1995 als Microsoft die Bedeutung des Internets erkannte und den bisherigen Marktführer Netscape bis 1999 mit großem finanziellen Aufwand verdrängt hatte. Eine Entwicklung, die auch als der „Browserkrieg“ bekannt ist. Aus Netscape ging dann übrigens der Open Source-Browser Firefox hervor. Wie wichtig die Nutzung von eigenen Browsern für große Firmen ist, zeigt die Tatsache, dass auch Apple (Safari) und Google (Chrome) sich die Mühe machten, noch nach der Jahrtausendwende eigene Programme für das Surfen im Internet zu entwickeln. Jahrelange Alleinherrschaft hatte außerdem dazu geführt, dass der Internet Explorer kaum weiterentwickelt wurde und viele Nutzer sich nach einer Alternative umsahen, sodass inzwischen zahlreiche fast gleichwertige Browser existieren.
Welcher Browser der richtige ist, ist auch eine Frage der persönlichen Vorlieben. Die Frage nach der Schnelligkeit lässt sich nur schwer beantworten, da sie sich von Browser zu Browser mit jedem Update ändert. Grundsätzlich gilt Chrome jedoch als sehr schnell und auch der neue Internet Explorer 10 soll ähnlich schnell sein. Letztlich sind die Unterschiede zwischen alten und neuen Versionen innerhalb der verschiedenen Programme jedoch wesentlich größer als zwischen den unterschiedlichen Browsern. Es empfiehlt sich also eher, den alten Browser auf den neusten Stand zu bringen, anstatt sich an ein Konkurrenzprodukt zu gewöhnen.
Bezüglich der Sicherheit ist ein klarer Sieger nicht festzustellen. Zwar gab es viele Tests, die Resultate unterscheiden sich zum Teil jedoch deutlich voneinander. Auch hier gilt, dass ein regelmäßiges Update des Browsers und von Programmen wie Java, Flashplayer oder der Adobe Reader das Risiko senken kann. Zusätzlich sollte beachtet werden, dass beim Internet Explorer und bei Mozilla Firefox die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass Schwachstellen gezielt ausgenutzt werden, weil sie am häufigsten genutzt werden und deswegen für Hacker attraktiver sind als andere Browser.
Bei der Bedienungsfreundlichkeit entscheiden Gewohnheiten und Vorlieben, sodass auch hier keine klare Empfehlung gegeben werden kann. Alle Browser sind benutzerfreundlich, sodass die Bedienung nach kurzer Eingewöhnungszeit kein Problem ist. Allerdings soll nicht unerwähnt bleiben, dass es für Firefox die meisten Add-Ons (Funktionserweiterungen) gibt.
Ich selbst nutze übrigens am liebsten Opera und weiche zu bestimmten Anlässen (Anzeigeprobleme, weil die Webseite für IE und Firefox optimiert wurde) auf Firefox aus. Zum einen erscheint er mir sicher und ich merke keine Unterschiede in der Geschwindigkeit. Außerdem liebe ich die Schnellwahl, die es mir ermöglicht, direkt nach Browserstart per einfachem Mausklick die Webseiten aufzurufen, die ich am häufigsten nutze und die ich speziell auf meine Bedürfnisse zuschneiden konnte. Ein weiteres Plus ist für mich außerdem, dass der Browser bei einem Neustart alle Seiten wieder aufruft, die ich beim Beenden nicht geschlossen habe, was sich schon häufig als sehr praktisch erwiesen hat. Die Liste an Vorteilen ließe sich erweitern, letztlich sollte jedoch jeder den Browser einfach ausprobieren und sich überzeugen lassen. Zumal ich der Meinung bin, dass Opera wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient hat, da die anderen Browser seit Jahren benutzerfreundliche Innovationen von Opera abschauen.