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Online-Aufnahmedienste - Der bessere Videorekorder

Video-on-Demand-Dienste sind noch nicht vollkommen ausgereift. Wer sich weniger für die aktuellen Blockbuster interessiert und warten kann, bis diese im Free-TV laufen, fährt mit Online-Aufnahmediensten besser. Diese funktionieren im Prinzip wie ein programmierbarer Videorekorder: Der Kunde fügt die Sendungen hinzu, die er aufnehmen möchte. Nach Ablauf der Sendung wird diese Aufnahme vom Aufnahmedienst bereitgestellt. Meistens ist es möglich, sie entweder als Stream oder als Download anzusehen. Der Bundesgerichtshof hat in den Jahren 2006 und 2007 bestätigt, dass die angefertigten Kopien legal sind. Der Nutzer hat also im Gegensatz zu Streaming-Diensten nichts zu befürchten.

Die Vorteile dabei sind zum einen, dass der Nutzer nicht länger an seinen Fernseher gebunden ist. Außerdem ist die Auswahl der Sender meist sehr viel größer. Die Filme dürfen legal gespeichert und immer wieder angesehen werden. Ein Nachteil ist die schlechtere Qualität der Aufnahmen. Wer HD-Qualität erwartet, wird enttäuscht werden. Die besseren Auflösungen erlauben immerhin DVD-Qualität. Außerdem kann es sein, dass Werbung mitaufgezeichnet wird. Diese kann zwar häufig nachträglich entfernt werden, allerdings erfordert dies Zeit und technische Grundkenntnisse. Ein Vorteil mancher Anbieter ist, dass Sendungen selbst dann abgerufen werden können, wenn sie nicht im Vorfeld programmiert worden sind. Wenn der Account etwas älter ist, hat der Nutzer also Zugriff auf eine enorm große Datenbank mit Filmen, Serien, Shows und Dokumentationen.
Die bekanntesten Dienste in Deutschland sind save.tv, Online TV Recorder (OTR), bong.tv und myabo.tv. save.tv ist mit 10 bis 15 € der teuerste der Anbieter. Dafür ist die Bedienung verständlich. Dies ist auch bei myabo der Fall. Der Anbieter hat allerdings mit über 100 Sendern zusammen mit OTR die größte Auswahl. OTR ist der günstigste unter den Anbietern. Hier kostet der Premiumstatus maximal einen Euro und kann auch durch Bannerklicks erworben werden. Ein Probeaccount ist kostenlos. Dafür ist der Dienst jedoch recht kompliziert, bietet jedoch dementsprechend auch mehr Möglichkeiten.