Sie sind hier

Startseite

Video-on-Demand – eine Alternative zur Videothek?

Wer legal im Internet Filme sehen möchte, hat inzwischen einige Dienste zur Auswahl. Eigentlich alle größeren Fernsehsender machen ihre Sendungen inzwischen auch über das Internet abrufbar. Der Nachteil dabei ist, dass das Angebot entweder eingeschränkt oder kostenpflichtig ist. Gerade Filme kostenlos online zu sehen ist kaum möglich. Ausnahme sind hier manche Produktionen der  öffentlich-rechtlichen Sender.
Für diejenigen, denen dies nicht ausreicht, könnte das Angebot der Video-on-Demand-Dienste interessant sein. Die bekanntesten Anbieter in Deutschland sind iTunes von Apple, Lovefilm von Amazon, Videoload von der Deutschen Telekom und Maxdome von der ProSiebenSat. 1 Media. Ob die Filme als Stream oder als Download verfügbar sind, variiert von Anbieter zu Anbieter. Streaming hat den Vorteil, dass die Wiedergabe des Films direkt beginnen kann. Dafür ist die Qualität jedoch auch meistens schlechter und beim Vor- oder Zurückspulen des Films entstehen Wartezeiten. Auch die Downloads reichen in den meisten Fällen nicht an TV-Qualität heran, sind jedoch wesentlich besser als Streams. Wer einen internetfähigen Fernseher besitzt, kann die Filme dennoch auch auf dem TV-Gerät ansehen.
Die meisten Anbieter bieten die Filme als Pay-per-view an. Dies bedeutet, dass der Nutzer nur für die Filme zahlt, die er tatsächlich sehen möchte. Eine weitere Möglichkeit sind Abonnements bei denen der Kunde einen monatlichen Betrag (meist zwischen fünf und zehn Euro)zahlt und dafür auf das gesamte Angebot zugreifen kann. Seltener finden sich Download-to-own-Angebote, die den Erwerb des Films ermöglichen. Der Käufer kann den Film dann auf seiner Festplatte speichern und so oft ansehen, wie er möchte.
Ein großer Nachteil der Anbieter ist, dass das Angebot zumindest derzeit noch sehr klein ist. Wer überlegt ein Abonnement abzuschließen, sollte also vorher die Auswahl prüfen. Auch die Mindestvertragslaufzeit sollte beachtet werden. Für Menschen, die nur selten Filme sehen, lohnt sich ein Abonnement außerdem aufgrund der Kosten nicht. Eine wirkliche Alternative zur Videothek stellen die Anbieter also derzeit nicht dar.