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Phishing, Scam und andere Betrügereien - Teil 2

Nachdem bereits die beiden gängigsten Arten von betrügerischen Emails vorgestellt worden sind, erfahren Sie in diesem Beitrag, welche Gefahren im Internet noch auf Sie lauern.


Im Internet:
1.    „Ihr Computer ist infiziert! Und unsicher!“ – Scareware
Meistens öffnet sich für diese Art von „Werbung“ ein neues Browserfenster. Hier erfährt der User dann, dass sein System mit Viren infiziert sein soll. Um dies zu ändern, bietet die Seite eine Virensoftware an, die heruntergeladen werden soll und sich meist im Rahmen zwischen 30 und 50 Euro bewegt. Nicht selten hat der Nutzer auf diese Weise nicht nur ein nutzloses Programm erworben, sondern gerät auf diese Weise sogar in eine Abo-Falle. Häufig enthält die Software sogar Viren oder Trojaner. Die richtige Umgangsweise mit solchen Seiten ist es, sie einfach zu schließen. Auf keinen Fall sollte die Software heruntergeladen oder persönliche Daten übermittelt werden. Um Ihren PC virenfrei zu halten, nutzen Sie am besten Antivir, Kapersky oder ähnliche Virenprogramme.


2.    „Bis zu 80 % bei Lagerverkäufen sparen!“ „Finden Sie mehr über Ihre Ahnen heraus!“ „Kostenloser Probe-Account“ – Abo-Fallen
Diese Angebote sind häufig am schwierigsten von seriösen Anbietern zu unterscheiden, weswegen Sie besonders vorsichtig sein sollten, wo Sie sich anmelden. Die Betrüger versprechen in den meisten Fällen weitergehende Informationen zu bestimmten Themengebieten wie Lagerverkäufen, Rezepten oder Genealogie usw. Um dazu Zugang zu erhalten, wird ein bestimmter Betrag fällig, der häufig günstig wirkt. In den meisten Fällen sind damit jedoch Folgekosten verbunden, weil Sie unbemerkt ein mehrmonatiges Abonnement abschließen. Das Problem hierbei ist, dass ein solches Angebot nicht zwangsläufig unseriös ist. Sie sollten deswegen die AGB und die Bedingungen genau lesen, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen.

Häufig ist es sehr hilfreich, im Internet zu überprüfen, ob die Seite bereits anderen Nutzern negativ aufgefallen ist. Hierfür googeln Sie am besten den Namen der Webseite mit dem Schlagwort „Abzocke“ (also z. B. „genealogie.de + Abzocke“). Erhalten Sie dabei Treffer, sollten Sie sich auf keinen Fall bei der Webseite anmelden. Unter http://www.computerbild.de/internet-abzocke/ finden Sie außerdem eine umfangreiche Datenbank mit Webseiten, die bereits unangenehm aufgefallen sind. Auch bei Gewinnspielen sollten Sie mit Ihren Daten sehr vorsichtig umgehen und die Datenschutzbestimmungen genau überprüfen.